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Pergamena illuminata Seit dem frühen Mittelalter war Pergament, also die auf einem Rahmen getrocknete Haut von Schafen, Ziegen oder Kälbern, das Material, auf dem beispielsweise Urkunden, Gebetsbücher und Liederhandschriften geschrieben wurden.
Wir zeigen den kompletten Werdegang einer rohen Ziegen- oder Schafshaut, die zwei bis drei Wochen in einer Kalk-Wasser-Lauge lag, übers Enthaaren und Entfleischen am Gerberbaum bis zum Aufspannen, Trocknen und Glätten auf dem Spannrahmen und dem Zuschneiden des mit Bimstein und Kreide b earbeiteten Bogens. Mit den an unserem Stand hergestellten Tinten und Pigmentfarben nach Rezepturen aus dem Mittelalter wird das von uns gefertigte Pergament dann am Schreibpult mit farbigen Buchmalereien und Buchinitialen versehen. Dies geschieht mit dem Federkiel, der mit dem Federmesser immer wieder angeschärft werden muss oder mit feinen Pinseln aus Marderhaar. Begleitet wird die komplette Vorführung mit fachkundigen Vorträgen auf Basis unseres umfangreichen Hintergrundwissens zu diesem Thema.
Per gamena illuminata, Jan und Maren Beckebrede, Aschhornermoor 4, 21706 Drochtersen, Telefon: 04148-5345, URL: www.beckebrede.de, E-Mail: mail@beckebrede.de
(Fotos: Jörg Schwanke/touchmedia Oldenburg, Jürgen König, Jan Beckebrede)
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