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Familiengeschichte

Liebe zur Wissenschaft (abgesehen von der Ahnenforschung) war keineswegs verbreitet bei ihnen“.
J.R.R. Tolkien; Der Herr der Ringe, Band I, „Über Hobbits“

 Es gibt im Internet weltweit einige zehntausend Seiten familiengeschichtlichen Inhalts; und es werden täglich mehr. Die meisten davon beschränken sich auf Ahnentafeln und Stammfolgen in verschiedenster Systematik, oftmals aber nur als Aneinanderreihung  von Namen und Lebensdaten. Wer seine Vorfahren darin erwähnt findet, für den mag das für die eigene Forschung manchmal außerordentlich wichtig sein. Jedoch kommen soziokulturelle und ökonomische Gesichtspunkte und die Einbindung in regional- und allgemeingeschichtliche Zusammenhänge dabei häufig zu kurz. Es fehlt also, um es volkstümlich zu sagen, die“ Butter bei die Fische“. Wer darauf aber nicht verzichten will, ist dann doch wieder auf die Archivquellen und auf die Fachliteratur einschließlich der einschlägigen Vereinszeitschriften angewiesen.

 Es wird wohl an dieser Stelle irgendwann auch eine Stammfolge unserer Beckebrede-Familie geben, beginnend mit der ersten Erwähnung im Kirchenbuch des Kirchspiels Menslage bei Quakenbrück im Osnabrücker Nordland, das im Jahre 1694 beginnt. Unser Familienname ist als Hofname „to der Bekebrede“ aber einige Jahrhunderte älter. Um diese frühen Zeiten, in denen für Bauernfamilien normalerweise keine präzisen Filiationen überliefert sind, wird es in den nächsten Texten gehen.
 

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